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Vernetzungsplattform für die Integration von Migranten


Migration spielt seit langem eine wichtige Rolle innerhalb der Bevölkerung, nicht erst seit der Flüchtlingswelle im Jahr 2015, auch im Landkreis Freising. Die sich daraus ergebende Notwendigkeit der Integration von Menschen anderer Herkunft ist so zu einer aktuellen und auch zukünftig prägenden Herausforderung geworden.

Integration ist ein sehr weites Wort, das viele Definitionen hat. An dieser Stelle bedeutet Integration primär die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Derzeit ist der Landkreis Freising eine Heimat für 180.258 Bürgerinnen und Bürgern (Stand: 30.06.2021). Die Zahl der im Landkreis lebenden Ausländer ist in den vergangenen neun Jahren um 14.000 auf über 35.000 Personen angestiegen. Die meisten stammen aus der Türkei, Rumänien, Kroatien und Ungarn.


Ziel

Ziel ist es, mithilfe eines landkreisweiten und überregionalen Netzwerkes und Konzeptes Herausforderungen und gesellschaftlichen Konflikten präventiv entgegen zu treten und den gegenseitigen Prozess der Akzeptanz und Toleranz zu fördern.

Die Integrationsbeauftragte unterstützt den gemeinsamen Dialog und interkulturellen Öffnungsprozess auf beiden Seiten der Gesellschaft und hilft auf diese Weise, eine Brücke zwischen den Mitbürgern mit Migrationshintergrund und der ansässigen Bevölkerung im Landkreis zu bauen.


Aufgaben

Die Integrationsbeauftragte setzt sich im Interesse der MigrantInnen aktiv für gut funktionierende Integrationsmaßnahmen ein.

Zu Beginn liegt der Fokus auf der Bestandsaufnahme bereits existierender Initiativen im Landkreis Freising, um den Profit aller Seiten in der Gesellschaft sicherstellen zu können. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit allen Gemeinden im Landkreis Freising. Es wird ein Netzwerk mit vorhandenen Gremien und Fachstellen im Themenfeld Integration aufgebaut, um beispielsweise den Austausch von Best-Practice-Beispielen innerhalb des Landkreises auszubauen.

 

Die Zusammenarbeit mit dem Kooperationsprojekt Dachau im Rahmen des LEADER-Projektes schafft ein landkreisübergreifendes Netzwerk.
Mehr Informationen zum Kooperationspartner, der Integrationsbeauftragten im Landkreis Dachau, erhalten Sie hier.

 

Nach der Bestandsaufnahme kann der Bedarf innerhalb der Integrationsangebote im Landkreis Freising festgestellt werden. Hierzu wird im Interesse der Betroffenen und der gesamten Gesellschaft ein Konzept zur Förderung der Integration im Landkreis entwickelt. Es ist vorgesehen, ein Netzwerk einzurichten, um den Erfahrungsaustausch nachhaltig aufrecht zu halten und zu fördern. Des Weiteren werden notwendige und bereits vorhandene Integrationsangebote im Landkreis mitgestaltet, begleitet und gegebenenfalls initiiert.

 

Beispiele, in Zusammenarbeit mit den Fachstellen und Vereinen:

Verbesserung der Sprachfähigkeiten ausländischer Mütter (Motto: Mama lernt Deutsch)

Integration in die Gemeinden durch eine gezielte Einbindung in (Sport-)Vereine


Zuständigkeitsbereich

Die Integrationsstelle kann als Dachorganisation des Themenfelds Integration innerhalb des Landkreises betrachtet werden. Sie ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der Integration im Landkreis Freising und bietet in der Integrationsarbeit engagierten Personen und Institutionen fachliche Beratung und Unterstützung an.

 

Die Integrationsbeauftragte ist nicht für Einzelberatungen zuständig.


Die Personengruppe, die von dem Projekt profitieren soll, sind MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund, dazu gehören u.a. anerkannte Flüchtlinge mit Bleibeperspektive oder Gaststudenten aus anderen Ländern.


Ansprechpartner

Integrationsbeauftragte

Anna-Lena Seisenberger

Zimmer B24 (Klosterbibliothek)

Tel.: 08161/600-861

Fax: 08161/600-278

E-Mail: integrationsbeauftragte[at]kreis-fs.de

 

Büro Landrat

Sachgebiet 01

Robert Winkler

Sachgebietsleitung

Tel.: 08161/600-163

Fax: 08161/600-166

E-Mail: robert.winkler@kreis-fs.de

 

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